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Wir stellen vor:...
Der Goldene Löwe

Robert Michel

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Seit mehr als zwanzig Jahren leitet dieser erfahrene Küchenchef sein Hotel-Restaurant und bietet eine sowohl traditionelle als auch moderne französische Küche an, die vollständig hausgemacht ist und à la minute aus frischen, saisonalen Produkten zubereitet wird. In seinem Haus, dessen Ruf unbestritten ist, betont der Mann, der sich selbst als „Bonvivant“ bezeichnet, immer wieder, wie wichtig es ist, sich Zeit zu nehmen, um ein gutes Essen im Kreis der Familie oder mit Freunden zu genießen…

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Wer ist er?

Dieser temperamentvolle Koch aus der Loire hatte im Laufe seiner glänzenden Karriere Gelegenheit, für zahlreiche Prominente zu kochen: Alain Delon, Tino Rossi, Jean Gabin, Eddy Mitchell, Claude Nougaro und auch Laurent Gerra haben seine Gerichte probiert.

  • Die Küche
  • Sein Anbaugebiet
  • Know-how

Ein fulminanter Start

Er schloss sein CAP-Examen im Fachbereich Küche in Lyon als Jahrgangsbester ab und setzte seinen Aufstieg während seiner Ausbildung im renommierten Restaurant „Trois Gros“ fort, wo er mehrfach beim Wettbewerb „Meilleurs Apprentis de France“ auf sich aufmerksam machte.

Dieser bedingungslose Liebhaber der Kochkunst hat sich zudem mit Bravour in echten Pariser Institutionen der Kochkunst wie dem „Lucas Carton“ oder dem „La Tour d’Argent“ einen Namen gemacht.

Liebe auf den ersten Blick im Bourbonnais

1981 kam der Durchbruch: Robert Michel, der damals das wunderschöne Hotel-Restaurant „Le Château des Fines Roches“ in Châteauneuf-du-Pape leitete, erhielt einen Stern im Guide Michelin.

Doch dieser Reisende, der stets auf der Suche nach neuen Erfahrungen war, gründete 1983 sein eigenes Restaurant „Le Bois d’Asson“ in den Alpes de Haute-Provence, wo er sich mit seiner Frau niederließ.

Im Jahr 1998 verliebten sie sich in ein charmantes, altes Gasthaus im Stil der Bourbonnais-Region, erwarben es, ließen sich dort nieder und verwandelten es in ein Hotel-Restaurant: Das „Lion d’Or“ war geboren! Sie heißen Sie in diesem geschichtsträchtigen Haus aus dem Jahr 1849 willkommen, in einem der vier Speisesäle oder inmitten eines zwei Hektar großen Parks mit Blick auf den Teich.

Das Interview

Welches Gericht bereitet Ihnen beim Kochen am meisten Freude?

Aufgrund meiner Erfahrungen, die ich überall in Frankreich gesammelt habe, habe ich eine Vorliebe für die Kombination von Aromen aus dem Meer und vom Land entwickelt. Ich möchte zwei Favoriten nennen: Hummerfrikassee mit Steinpilzen und warme Austern mit Champagner.

Welches Gericht könnten Sie auf keinen Fall essen?

Ähm … Mir fällt nichts ein, ich glaube, ich mag einfach alles! Unter einer Bedingung allerdings: Es muss Geschmack haben. Eine Küche ohne Soße, ohne Bratensaft, ohne das gewisse Etwas – das finde ich traurig.  

Haben Sie eine besondere Erinnerung oder eine Anekdote aus der Küche, die Sie uns erzählen möchten?

Mich hat die beeindruckende Flut von Journalisten im „Trois Gros“ sehr geprägt, als das Restaurant seinen dritten Stern erhielt und ich dort noch Lehrling war…

Wenn Sie ein süßes Gericht wären, wären Sie:

Der Saint-Honoré, wegen seiner knusprigen und köstlichen Art.

Wenn Sie ein herzhaftes Gericht wären, wären Sie:

Eine Rehkeule mit Grand-Veneur-Soße, um dem köstlichen Wild aus dem herrlichen Wald von Tronçais zu huldigen, der nur wenige Kilometer vom Restaurant entfernt liegt…

Wenn Sie ein Hashtag wären, wären Sie:

#chefgourmand

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3 Tipps

Laut Robert

1 kulinarischer Geheimtipp, den Sie in unserer Region weiterempfehlen möchten:

Wenn Sie im Pays de Montluçon zu Besuch sind, empfehle ich Ihnen, die berühmte Kartoffelpastete und das Lamm aus dem Bourbonnais zu probieren – beides Produkte von ausgezeichneter Qualität.

1 Naturlandschaft, die Ihnen in dieser Gegend besonders gut gefällt:

Das malerische Aumance-Tal rund um das Dorf Hérisson, das man mit dem Fahrrad oder mit dem Auto erkunden kann…

1 Kulturstätte, die Ihnen in dieser Region besonders gut gefällt:

Das Musée du Canal de Berry, wegen seiner idyllischen Lage am Kanalufer und seiner Hommage an die Schiffer von einst.

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